Roadtrip durch Florida

Hallo ihr lieben,

ich muss zugeben es ist schon eine ganze Weile her seit dem letzten Blogpost. Grund dafür waren einige Veränderungen, über die ich euch bald berichten werde. Themen hätte ich allerdings nur zu Genüge, über die ich in der nächsten Zeit gerne schreiben möchte! So, nun aber zurück zu unserer Florida Reise vom 01-13.03.2017. Nachdem wir 2016 durch unser Studium 11 Monate gar nicht verreist sind, hatten wir uns fest vorgenommen diesmal die Abstände zum nächsten Urlaub zu verkürzen. Und das tat wahnsinnig gut! 🙂 Wir entflohen dem närrischen Faschingstreiben hier in Deutschland und so ging es nach Florida bei angenehmen 25 Grad. Es stand viel auf unserer Liste: Harry Potter World, Miami, Shopping, leckere Mac & Cheese essen, Venice und und und… Es war nicht unsere erste USA-Reise. In 2015 machte Benjamin von seiner Hochschule einen Kurs in Washington D.C.. Dort besuchte ich ihn und wir reisten von Washington D.C. bis nach Savannah. Es war unheimlich vielseitig und richtig toll! Der Südstaatenflair hatte uns sehr gut gefallen, deshalb war ich auch schon ganz neugierig auf Florida.

In Orlando angekommen, ging die erste Stunde erst mal gar nichts. Bis wir erst zur Einreise kamen, dauerte es wirklich lange. Eine Begründung gab es nicht wirklich. Juckte aber auch keinen vom Bodenpersonal. Als wir diese Hürde geschafft hatten, konnten wir nach 3 Stunden endlich mit unserem Mietwagen (Anbieter: Dollar Tree) nach Kissimee fahren. Dort hatten wir vorab schon 3 Nächte gebucht. Kissimee ist ca. 40 Minuten vom Flughafen entfernt und unheimlich zentral, für Ausflüge nach Disneyworld oder zu den Universal Film Studios. Zudem gibt es dort reihenweise kleinere Outlet Stores von Nike, Converse und Tommy Hilfiger.

 

Universal Filmstudios in Orlando:

Am zweiten Tag ging es für uns nach Orlando. Ein rießiges Schild weißt auf die Universal Studios hin und es gibt allerlei Parkmöglichkeiten. Für die faulen gibt es nähere und teurere Parkplätze und für den Rest eben die normalen Parkplätze. Organisiert ist das ganze durch und durch. Keine ewige Parkplatzsuche! Man wird Reihe für Reihe eingewiesen. Ziemlich daneben fand ich allerdings, dass behinderte Menschen dort wohl nicht so erwünscht sind. Diese müssen trotz ihrer Behinderung die teuren Parkgebühren zahlen, wenn sie nicht so weit vom Parkplatz laufen können. Da sind wir in unserem Sozialstaat doch echt besser dran! Es ging erst mal ein langer Weg über Rolltreppen und Sicherheitskontrollen hin zum Eingang. Die Preise sind wirklich saftig, aber als Harry Potter Fans, nimmt man das dann auch einmal in Kauf. Da wir beide Harry Potter Welten (Universal Studios und Island of Adventures) sehen wollten, mussten wir den vollen Tagessatz zahlen. Wir marschierten durch diverse Welten, wie „Dr. Seuss – Cat in the hat“  vorbei an Sindbad und dann begrüßte uns Hogwarts mit Schneebedeckten Dächern in Hogsmead.

 

Es war alles so detailliert und liebevoll gestaltet, dass man sich wie in einem Harry Potter Film gefühlt hatte. Im Hintergrund schallte die Filmmusik und an jeder Ecke standen verkleidete Charaktere aus den Filmen. Es gab wirklich viel zu bestaunen! Ich selbst war als „Weasley“ in der traditionellen Griffindor Uniform verkleidet. Mit meinen roten Haaren, ging das gut auf und die Mitarbeiter sprachen einem doch auch glatt als Weasley an. Wir ließen erst einmal das kunterbunte treiben auf uns wirken und standen dann vor Olli Wanders Zauberladen an. Denn schließlich ist möchte man ja nicht als Muggel auffallen ;). Etwa 10-15 Personen werden in den Raum zu Olli Wander geführt. Dort zeigt „Olli Wander“ dann eine kleine Show, die stark an den ersten Teil der Harry Potter Triologie erinnert. Abschließend kommt man dann in einen Shop, wo man sich mit Zauberstäben aller Filmcharaktere und Uniformen ausstatten kann. Ich wählte den Zauberstab von Luna Lovegood. Ich fand ihre Rolle einfach sonderbar und toll!

 

Mit Zauberstab und der Karte des Rumtreibers ausgestattet, machten wir uns auf den Weg nach Hogwarts! Wer Angst vor Menschenmassen hat, sollte vielleicht die Harry Potter World meiden. Es ist ein großer Andrang im Vergleich zu den anderen Themenwelten von Universal. In Hogwarts befindet sich eine Fahrsimulation, die einem durch gewisse Teile der Filme schickt. Noch spektakulärer ist aber der Weg dort hin. Liebevoll sind sprechende Bilder zu finden, Dumbledores Eingang zu seinem Zimmer, das Klassenzimmer sowie auch Madame Pomfreys Gewächshaus. Es gibt also keine langeweile beim Warten. Wir hatten Glück und es ging sehr zügig, manchmal wäre ich sogar gerne länger stehen geblieben, da es so viel zu entdecken gab und immer wieder Filmsequenzen abgespielt wurden. Die Achterbahn-Simulation war wirklich klasse, große Spinnen, auf dem Besen Quiddich spielen, über den See auf einem Hyppogreif fliegen… Einfach ein Traum!

 

Danach ging es für uns weiter zum Hogwarts Express. Auch hierbei war es sehr leer und wir mussten nicht lange anstehen. Berieselt von der Filmmusik, wurde ich dann doch langsam aufgeregt. Den Hogwarts Express in live zu sehen und damit auch noch zu fahren… Wahnsinn! Ich denke mal, dass jedes Kind der 90er, welche mit den Büchern und Filmen aufgewachsen ist, immer davon geträumt hat. Und dieser Traum ging in Erfüllung. Der Hogwarts Express dampfte ein und die Türen öffneten sich. Man wurde zu 4 in ein Abteil gesetzt und die Türen schlossen sich. Am Fenster spielte sich eine Filmsequenz ab und so ging es nach London Kingscross Station und dann zu Fuß weiter in den tropfenden Kessel.

 

Süssigkeiten bei den Weasleys, ein Besuch in Gringotts Bank oder aber der Kauf eines passenden Zaubertieres? Es wird alles Originalgetreu geboten. Da kann man sich schon mal verlieren.

Ich könnte hier noch viel mehr berichten, aber das würde den Rahmen sprengen. Bei fragen könnt ihr mich natürlich auch gerne anschreiben oder einen Kommentar hinterlassen! Ich empfehle einen Tag in den Studios, außer ihr wollt wirklich jede Attraktion sehen. Wir sind eben nur wegen der Harry Potter World dort hin. Jurassic Park war leider eine pure Enttäuschung. Außerhalb von Orlando findet ihr noch zahlreiche Museen und Attraktionen. Es sollte also für jeden etwas dabei sein. Wir waren in einem alten Veteranen Museum mit Flugzeugen.

 

Ab ans Meer! Erster Stopp: Tampa!

Nun geht es weiter mit unserer Reise in Florida. Nach 3 Tagen in Kissimee, zog es uns ans Meer. Hotels buchten wir im folgenden immer erst kurz vorher. So blieben wir flexibel, falls es uns an einem Ort ganz besonders gefiel. Die Suche war nicht immer ganz so leicht, wie wir es von unserer USA Reise 2015 kannten. Grund dafür war natürlich die Hauptsaison. Dennoch hatten wir meistens Glück und fanden immer schöne Plätze! Der eigentliche Plan war nach Kissimee, in Westen nach St. Petersburg zu fahren. Dort war allerdings alles ausgebucht. So kamen wir nach Tampa und es gefiel uns ganz gut. Wir hatten ein Holiday Inn Express am Meer gebucht, es war wirklich schön. Man konnte Pelikane beim Fischen beobachten, Flugzeuge die gerade landeten und die Seele baumeln lassen. Mein ganz persönliches Highlight in Tampa war der Sprinkles Cupcake ATM und Laden. Vielleicht kennen einige diese Marke. Im Grunde ist es ein Café, dass Cupcakes und Eis verkauft. Jedoch ist alles Pink und am ATM (Geldautomat), bekommt man diese wie Geld gereicht. Als absolute Cupcake-Künstlerin und Pinkliebhaberin, ein Traum! Ich glaub ich hab so gestrahlt, dass die Leute sich echt fragten, was mit mir los ist *lach*! Naja, ich fand es toll! Sich bei der Auswahl auf 4 Stück zu konzentrieren war wirklich schwer. Lecker waren sie allesamt und ich hoffe, dass Sprinkles auch bald in Deutschland zu finden ist! Eine echte Marktlücke! Auf der Weiterreise nach Nokomis (bei Venice), machten wir noch einen Zwischenstopp in St. Petersburg und besuchten das Dalí Museum. Beeindruckende Architektur, und eine große Sammlung von Dalís Werken. Ich finde seine Kunst etwas verstörend und auch sehr provokant. Sehenswert jedoch allemal. Zudem fand gerade eine Ausstellung von Frida Kahlo statt. Die Kunst an sich fand ich persönlich nun nicht so herausragend, aber Frida Kahlos Lebensgeschichte allemal. Zumindest wäre sie in der heutigen Zeit mit ihrem Blumenkranz im Haar, absolut im Trend gelegen 😉 .

 

Nokomis & Venice: wunderschöne Sandlandschaften mit Südstaatenflair

Die nächsten 3 Tage verbrachten wir in einem richtigen „Aussteiger Motel“ in Nokomis. Das Nokomis Inn and Suites liegt an einer gut befahrenen Straße, wir bekamen davon nachts und am Pool nichts mit. Es wurde frisch renoviert und erinnert stark an Bob Marley und man könnte genauso gut an einem Aussteigerziel irgendwo in Costa Rica sein. In Nokomis gibt es genügend Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants um sich selbst gut zu versorgen. Wir ernährten uns meistens von frischem Obst und leckeren Salaten. Ganz amerikanisch wurde es dann bei „Anitas Sandcastle“. Ein ulkiger Hot Dog Laden am Strand von Venice. Man konnte sich seinen Hot Dog selbst frei belegen und er war köstlich! Nur zu empfehlen! Und wer hat schon die Chance, beim Essen noch Delfine zu beobachten?! Ein echter Geheimtipp für Touris! Ab halb 12 füllt sich der Imbiss und die Sitzgelegenheiten werden immer enger. In Venice direkt gibt es zahlreiche Möglichkeiten lecker Essen zu gehen. Viele Organische und Selbstproduzierte Produkte sind zu finden und laden zum verweilen ein. So waren wir während unseres Aufenthaltes nach einer Nacht in Miami, diesmal direkt in Venice gelandet. Dort können wir das „Island Organic“ unter anderem sehr empfehlen. Frische Shakes und frische Cookies und Brownies. Der Strand von Venice ist sehr lang und man findet sein Plätzchen. Das Wasser war allerdings noch etwas kalt, jedoch sehr klar und einladend. Vom Strand in die Innenstadt läuft man in etwa 15-20 Minuten. Regelmäßig fahren Shuttlebusse, die einem an die Hotspots bringen. An unserem letzten Abend, wollten wir einmal so richtig lecker und exklusiv Essen gehen. Da stießen wir auf das „Sharkys on the Pier“. Direkt am äußeren Ende von Venice, mit Strandlage und am Pier. In den USA, werden solche Restaurants auch gerne besucht, was mit einer enormen Wartezeit verbunden ist. Wir bekamen einen elektronischen Sitzplatzreservierer, der uns nach 70 Minuten aufrief. Für die Amis ganz normal. In Deutschland würde so ein Konzept wohl eher kaum laufen. Aber es lohnte sich! Den Sonnenuntergang mit Live-Musik ausklingen zu lassen war grandios! Ganz zu schweigen von meinem  Vegetarischen Burger! Köstlich! Statt Fleisch war ein Pilz so lecker eingelegt und gebraten, dass er absolut köstlich war! Für mich als Vegetarier ein Traum! Da sind uns die Amis wieder einmal ein Schritt voraus.

 

Everglades & Großstadtdschungel Miami

Wie erwähnt, splitteten wir unseren Nokomis / Venice Aufenthalt. Nach 3 Tagen Nokomis machten wir uns auf nach Miami für eine Nacht und fuhren dann zurück nach Venice. Der Weg nach Miami ging über die Everglades. Weiten von SUmpflandschaften und Einöden. Ab und an sah man noch Reste von Indianerkolonien, die sich ihre eigenen Dörfer in den Everglades geschafft hatten. Alligatoren, Vögel und Schildkröten sah man wirklich sehr oft. Gut geschützt von Zäunen, konnten diese auch nicht auf die Straßen. Wer gerne mehr erleben möchte, kann an verschiedenen Stellen mit den sogenannten Airboats durch die Sumpflandschaft schwimmen. Als die Sumpflandschaft langsam verschwand, tauchten wieder breitere Highways auf und Miamis Skyline war unschwer zu erkennen. Wir hatten Glück und fanden ein günstiges Hotel sehr nah am Strand. Zudem waren die Parkgebühren kostenlos, was ein seltener Luxus ist. Darauf also bei der Hotelsuche achten, wenn ihr auch mit dem Auto unterwegs seit. Das James Hotel ist ein ulkiges Sammelsorium von diversen Skulpturen. Wenn man das erste mal in die Lobby eintritt, hat man das Gefühl in einem Museum voller Kunstwerke zu stehen. Irgendwie erinnerte es mich auch stark an Dalí, verrückt und eigen. Die Zimmer waren ok, länger als zwei Nächte würden wir dort nicht verweilen wollen. Aber für einen Städtetrip völlig ausreichend. Frühstück ist übrigens in den meisten Motels/Hotels nicht inklusive. Da es aber genügend Starbucks und Obstläden gibt auch nicht wirklich ein Problem. Wir nehmen immer unsere Kühlbox aus Deutschland mit und können uns so vor Ort super versorgen. Nun aber ab zum Strand. Der Weg dort hin, führte an zahlreichen Sportläden und Bikini Shops vorbei. Eine super aktive Stadt, in der man zeigt was man hat. Dies bekommt man spätestens am Strand zu spüren. Überall wird Sport getrieben und Fotografen shooten irgendwelche Kollektionen. Das Treiben am Strand ist wirklich interessant. Das Wasser war allerdings durch Algen ziemlich verschmutzt und wenige gingen baden. Lifeguards thronten auf ihren Häuschen und passten auf, dass auch nichts passiert. Hinter dem Strand gab es zahlreiche Volleyballfelder und Zuschauer. Polizisten saßen auf ihren Quads und beobachteten das Treiben. In den frühen Abendstunden fuhren dann vermehrt Luxusautos mit Barbies und Kens vorbei. Sehen und gesehen werden 😉 … Wir ließen uns an einem der vielen Restaurants am Strand nieder und wurden mit einem übergroßen Cocktail überrascht. Das Kantina Restaurant war ein ziemlicher Hot Spot. Immer wieder kamen Menschen vorbei, die Fotos mit einer Schlange anboten oder Zigarren verkauften. Eine ganz andere Welt. Den Amis schien dies zu gefallen. Als Tierfreund fand ich es völlig daneben. Das Essen war dennoch lecker und trotz der Lage absolut bezahlbar. Nach einer Nacht machten wir uns wieder auf den Rückweg nach Venice und hielten an einem rießigen Outlet an. Prada, Nike, MK luden mit Schnäppchen ein und wir schlugen reichlich zu.

 

Cedar Key: eine versteckte Perle

Cedar Key hätten wir womöglich nie gefunden, wäre auch hierbei nicht in weiterer Umgebung so vieles ausgebucht gewesen. Cedar Key liegt auf einer Halbinsel und ist ein relativ verschlafenes Fischernest. Hurricane Hermione hatte 2016 viel zerstört, dennoch sieht es schon wieder hervorragend aus. Wir hatten ein bezauberndes Hotel, dass Stark an Astrid Lindgrens Pippi Langstrumpf erinnerte. Eine rosa Villa Kunterbunt mit schönen großen Bäumen und Einer Schaukel im Garten. Auch die Inneneinrichtung war sehr antik und geschmackvoll eingerichtet. Es fehlte wirklich kein Detail! Die Inhaberin, die übrigens deutsche Vorfahren hat, hatte die Villa vor ein paar Jahren gekauft und grundrenoviert, und dann die Zimmer wieder so eingerichtet wie es vor rund 100 Jahren üblich war. Ein leckeres Frühstück ist im Cedar Key Bed and Breakfast inbegriffen und sehr hübsch angerichtet. Bilder findet ihr im Anschluss. Das Hotel liegt nicht weit vom Dock und den Restaurants entfernt, zu Fuß oder mit dem ausleihbaren Golfcaddy ist alles in wenigen Minuten zu erreichen. Es ist eine sehr ruhige Insel, die dennoch nicht für Langeweile sorgt! Abends gibt es in den Restaurants auf dem Dock Live-Musik zum Feierabendbierchen und bei Klatsch und Tratsch lässt man den Abend mit Blick über das Meer ausklingen. Wir aßen im „83 West“ und es war empfehlenswert! Leckeres, frisches Essen und auch Vegetarier werden fündig und satt! Die Knoblauch Pommes waren super und auch der Veggie Burger super lecker! Eine Seltenheit und Spezialität waren auch die frittierten Essiggurken. Wirklich köstlich!

Die wohl Hundefreundlichste Stadt: Winterpark

An unserem letzten Tag besuchten wir Winterpark. Ein Geheimtipp von Benjamins Kollege. Winterpark verfügt über einen Bahnhof, an dem immer Mal wieder Fernreisezüge stoppten. Ein lautes dröhnen klang dann durch das kleine Städtchen. Auf mich machte Winterpark einen exklusiven und künstlerischen Eindruck. Viele Statuen und Kunstgalerien zierten die kleinen Straßen und an jedem Geschäft standen Hundenäpfe und Leckereien bereit. Kein Wunder also, dass man alle 2 Meter einen Vierbeinigen Freund traf. Für mich als Hundemami, wunderschön. Das hätte Molly sicherlich gefallen! Wer Winterpark vom Wasser aus sehen möchte, kann am Bootssteg touren buchen.

Nach 12 Tagen ging es für uns zurück nach Deutschland. Florida, du bist wunderschön und wir werden bestimmt einmal wieder kommen, wenn wir wieder genügend Flugmeilen bei Lufthansa gesammelt haben.

Bis dahin! Sonnige Grüße,

eure

Annie

 

 

 

 

 

Inselparadies: Koh Chang

Der Weg nach Koh Chang

Nachdem wir in Bangkok dem turbulenten Treiben und dem Smog Adiéu gesagt hatten, ging es weiter in den Süden. Wir entschieden uns, die Strecke von rund 320 km mit dem Bus zu fahren. Bus- und Bahnfahrten sind in Thailand sehr günstig! Wir zahlten rund 11€ für zwei Personen. Abfahrt ist meistens an der Busstation „Ekamai“ oder an der „Mo Chit Station“. Die Busse nach Koh Chang haben feste Abfahrtszeiten, auch wenn diese mit den Angaben im Internet nicht so ganz übereinstimmen. Daher lieber eine Stunde früher da sein 😉 (das können wir Deutsche ja!). Empfehlen können wir den Gouverment Bus 99. Dieser hält zwischendrin so gut wie nicht an. Daher ist man schneller am Ziel. Wer es gerne komfortabel mag, kann sich auch Tickets für einen Minivan oder einen VIP-Bus kaufen. Jedoch sei gesagt, dass die Minivans ganz oben in den Unfallstatistiken zu finden sind. Dies liegt meistens an der schnellen Fahrweise der Fahrer. Die Fahrt ging erst einmal ewig durch Bangkok. Als wir dann die Großstadt verlassen hatten, ähnelten sich die Landstriche durchgehend. Erst kurz vor Trat sahen wir Ananasfelder und Baumplantagen. Nach 7 Stunden Fahrt (mit Pause!) kamen wir an der Anlegestelle in Trat an. Koh Chang ist nämlich nur über die Fähren zu erreichen. Einen Flughafen gibt es dort nicht, nur in Trat. Die Tickets für die Fähre betrugen in etwa 2€ pro Person. Der Bus fuhr nicht auf die Fähre, da er schlichtweg zu groß ist. Das ist natürlich ein großer Vorteil der Minivans, denn diese fahren mit und man muss nicht sein Gepäck ausladen und auf die Fähre schieben. Die Abfahrten variieren hierbei auch. Wir hatten so das Gefühl, dass erst abgelegt wird, wenn die Fähre auch randvoll ist, bzw. genug verdient wurde ;). Müllabfuhr, Geländewagen, Tuk Tuks, etc. fanden alle ihr Plätzchen. Nur drehte kaum einer, seinen Motor ab, was eine ganz schöne Stinkerei zur Folge hatte. Die Fähre verfügt über zwei Stockwerke, und so können Passagiere auch oben den Smog von unten vergessen und die Fahrt genießen. Koh Chang (auf deutsch: die Elefanteninsel) strahlte im Sonnenlicht mit ihren vielen Bäumen. Sie sah aus, wie eine unberührte Insel. Die Fahrt war ruhig und dauerte auch wirklich nicht lange (ca. 15 Minuten). Am Ufer warteten schon Minibusse und Pick-ups um die Touris zu ihren Hotels zu bringen. Hier empfiehlt es sich schnell zu sein, damit man zum einen noch einen Sitzplatz bekommt und der Koffer auch auf dem Auto noch Platz hat. Die Preise zu den Hotels sind immer gleich, egal wie weit oder nah diese sind. Die Fahrt zu unserem ersten Hotel war lange und so konnten wir das Insel-leben erst einmal aufsaugen und erste Eindrücke auf uns wirken lassen. Die nächsten 10 Tage war das nun unsere Heimat.

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Fähre

Hotels

Sea View Resort and Spa Koh Chang

Wir buchen unsere Hotels (je nach Land) schon vorab. Auf TripAdvisor hatte ich mich in das Sea View schnell verliebt. Es sah paradiesisch aus, mitten im Dschungel mit eigenem Sandstrand. Die Bewertungen waren bunt gemischt. Da sich viele wohl einig waren, dass es fernab jeglicher Zivilisation läge, entschieden wir uns, nur 3 Tage zu bleiben. Dort angekommen, war ich so erleichtert und glücklich, dass es total den Bildern entsprach und sogar noch viel schöner ist. Es ist eine Wohlfühloase wie in einem Traumkatalog. Nein ich mache keine bezahlte Schleichwerbung für dieses Hotel ;)! Ich hab mich nur unheimlich wohl gefühlt! Wenn ihr die Bilder seht, wisst ihr bestimmt auch warum! Ein Angestellter brachte uns im Golfcaddy den steilen Hang zu unserem Hotel hinauf. Das war schon abenteuerlich, so viele steile, schmale Kurven. Dadurch, dass überall so viel Grün und Natur ist, fiel das große Haupthaus nicht negativ auf. Mit einer Seilbahn kann man problemlos das Hotel, den Strand, die Pools und Gärten erreichen. Die Fahrten waren immer wieder interessant und die Bahn mit ihren 6 Sitzplätzen auch nie überfüllt. Für die Abenteurer unter uns, kann man allerdings auch die Wege zu Fuß laufen und so ganz wunderbare Aussichtspunkte und Schaukeln entdecken. Man hatte so oft das Gefühl, alleine in dieser tollen Anlage zu sein. Das war ein großer Pluspunkt. Der Infinitypool (einer von vielen Pools!) ist meistens leer und man kann ganz entspannt dort verweilen und den Blick auf die atemberaubende Landschaft genießen. Den Tag über verbrachten wir jedoch meistens am Strand. Dort bat sich morgens leider schon das typische deutsche Urlaubsbild: belegte Liegen mit Strandtüchern. Na sowas mag ich ja… Trotzdem fanden wir immer wieder schöne Plätzchen zum lesen und bräunen. Das Meer war auch sehr klar und es gab keinen hohen Wellengang. Wer Lust hat, sich sportlich zu betätigen, kann hier Kanus mieten und zur rund 600 Meter entfernten Insel paddeln. Bei Ebbe kann man auch dort hin laufen (Ebbe war bei uns nachts, kann also nichts darüber berichten). Das Essen im Sea View ist sehr lecker und bietet auch internationale Gerichte wie Pizza oder Tapas an. Die Preise ähneln allerdings auch den westlichen Ländern ;)… Das ist unser großer Kritikpunkt an diesem Hotel. Sie nutzen schamlos die abgelegene Lage aus. Denn die wenigsten mieten sich Roller oder nutzen den kostenlosen Shuttleservice, der 2 mal täglich fährt. Wären wir länger dort geblieben, hätten wir uns einen Roller gemietet und wären dann abends immer auf Essenssuche gegangen. Nur soll gesagt sein, dass man nachts mit dem Roller -auf den nicht ganz ungefährlichen Strecken- aufpassen muss!

Wenn man Glück hat und Ebbe ist, kommt man an den benachbarten Lonely Beach auch gut zu Fuß. Dort gibt es ein zwei Bars / Restaurants die wesentlich neutralere Preise haben. Dort gab es ein wunderbares Baumhaus für Erwachsene. Der Weg auf eine Empore war sehr abenteuerlich, aber einfach grandios! Das Essen war super lecker und im Thaistyle. Es gab jedoch auch andere internationale Gerichte. Sollte also für alle Geschmäcker etwas dabei sein! Unser Highlight in diesen drei Tagen, waren definitiv die Affenbande, welche die Balkone morgens immer nach Essen absuchte. Hierbei wussten die gar nicht so kleinen, raffinierten Tierchen, genau wie sie eine nicht abgeschlossene Tür auch aufbekommen. Also besser immer gut abschließen und auch nichts zu Essen offen herum liegen lassen. Bei unseren Nachbarn hatten sie wohl Kit-Kat und Chips ergattert. Ich hinterließ ihnen da doch lieber die artgerechte Nahrung von Bananen und Mandarinen. Diese schälten sie präzise und aßen sogar auf der Rückkehr noch die Bananenschale auf. Auch die vielen Schaukeln luden ein, zu verweilen und die Seele baumeln zu lassen. Wer also ein absolutes Paradies sucht und auch Rollererfahren ist, dem empfehle ich dieses Hotel. Dabei würde ich aber nie die Bungalows nehmen, diese sahen klein und in die Jahre gekommen aus. Es werden zwar auch gerade neue etwas oberhalb der alten gebaut, zu diesen kann ich jedoch noch nichts sagen. Könnten super luxeriöse Bungalow-Villen werden, oder eben doch nur eng gepferchte Hütten. Wir hatten ein Grand-Deluxe Zimmer im großen Gebäude wo auch das Frühstück auf einer Terrasse stattfindet und können es empfehlen.

 

 

KC Grande Resort

Nachdem die 3 wunderschönen Tage so schnell vorbei waren, ging es weiter ins KC Grande am bekannten White Sand Beach. Die Fahrt vom Sea View zu diesem Hotel dauerte mit dem Taxi in etwa 10-15 Minuten. Im KC hatten wir uns einen Bungalow in zweiter Reihe mit Meerblick ergattert. Der eigentliche Grund, aus welchem wir uns für dieses Hotel entschieden hatten, war jedoch ein anderer. Dadurch, dass wir im Sea View so abgelegen waren, wollten wir uns näher im Zentrum sein. Nicht dass wir es toll finden, viel Verkehr direkt vor der Nase zu haben, es geht eher ums Essen und ein paar Einkaufsmöglichkeiten. Außerdem ist auf Koh Chang kaum Verkehr :)! Ein 7eleven findet sich im Übrigen direkt neben dem Hotel. Das Hotel ist unter Russischem Management. Die Angestellten durchweg Thai. Diese sprechen bzw. verstehen leider mehr schlecht als recht englisch. Dies führte manchmal zu Irritationen und auch Ärgernissen.

Das Frühstücksbuffet ist leider sehr einseitig. Für mich als bevorzugter Vegetarier, gab es morgens nicht die große Auswahl. Meistens waren die Thaigerichte mit Schwein gekocht. Auch die Säfte waren nicht ganz so frisch und lecker. Zudem nervte es, dass man ständig beim Essen von Thais angesprochen wurde um etwas von Ihnen zu kaufen. Dadurch, dass das Frühstück direkt am Strand war, war das eine Willkommene Bühne für die Händler. Der Strand an sich ist sehr lang und lädt bei Ebbe zum verweilen ein. Wir hatten hierbei eher höheren Wellengang erlebt, das kam aber auch immer auf das Wetter an. Der Sand ist größtenteils sauber, man muss jedoch mit Felsen im Wasser aufpassen! Zudem wird vor starker Strömung gewarnt. Also eher nichts für Familien mit kleineren Kindern. Ansonsten werden täglich die Grünanlagen gepflegt und man kann sich gut an den vielen Pools verweilen, wenn man gerade bei Ebbe nicht ins Meer kann. Ich würde das Hotel nicht weiterempfehlen, da das Frühstücksbuffet einfach nicht so toll war und es einfach eine zu große Anlage mit zu vielen Touristen ist.

 

Food

Am White Sand Beach gibt es zahlreiche Restaurants, Shoppingstände und mehr. Um 17 Uhr füllen sich dann die Straßen. Eine Essensstraße baut sich so langsam auf. Dort gibt es zu Thaipreisen allerlei Köstlichkeiten: Obst, frische Shakes, Hähnchenspieße, frischen Fisch, Phad Thai, Insekten….! Wir fanden es sehr lecker und es war einfach auch so ursprünglich! Genau so etwas suchten wir! Tagsüber lässt sich überall am White Sand Beach oder anderen Stränden auf der Insel etwas finden. Wir sind meistens in das Rock Sand Resort gegangen. Dieses lag nur ein paar Gehminuten von unserem Hotel entfernt. Die Preise waren in Ordnung und das Essen einfach lecker! Aber Achtung, dort wird gerne scharf serviert. Man sollte also nicht zu tief sein Essen dippen 🙂 … Durch die hohen Wellen, war es manchmal ein echtes Abenteuer überhaupt zu diesem Restaurant zu kommen. Im 7eleven haben wir uns dann noch mit Bananenchips ausgestattet. Die waren sehr lecker!

 

 

Aktivitäten

Auf der Insel kann man alles machen, was das Herz begehrt. Leider auch Dinge, die in meinen Augen sehr stark gegen den Tierschutz gehen. Vom Elefantenreiten rate ich daher strengstens ab. Auch mit einem Babyelefanten im Meer zu baden, sehe ich mehr als kritisch! Aber das muss jeder für sich entscheiden! Ansonsten gibt es auch Tagesausflüge auf Nachbarinseln zum schnorcheln und tauchen. Für die Mutigen, eine Quadtour (man bedenke die Sicherheit der Thailändischen Straßen 😉 …) oder einen Hochseilgarten. Wir fanden es am schönsten, alleine mit dem Roller über die Insel zu fahren und da anzuhalten wo es uns gefiel. So entdeckten wir auch eine kleine Hippie-Oase. Ganz getreu dem guten alten Bob Marley. Nicht verwunderlich, dass auch das Wifi-Kennwort ihm gewidmet war (siehe Bilder). Dort gab es leckere Shakes mit einem fantastischen Ausblick. Und fellige Freunde gab es dort auch! 🙂 Also ein fetter Pluspunkt von mir! Da Thailands König im Oktober verstorben ist, und an diesem Tag sein Geburtstag gewesen wäre, gab es dort gerade keinen Alkohol. Man merkt, dass die Thais noch sehr trauern um ihren geliebten König. Viele tragen schwarz und überall sind Bilder von ihm aufgestellt, an denen Menschen ihr Beileid in Kondolenzlisten eintragen können.

Tierschutz auf Koh Chang

Bei einem unserer Rollerfahrten über die Insel, sahen wir Welpen auf einer Müllhalde am Straßenrand. Wir hielten sofort an und die Welpen freuten sich so unwahrscheinlich. Sie sprangen aufgeregt an uns hoch und waren voller Hoffnung, etwas zu Essen oder zu trinken zu bekommen. Die zwei Mütter der Welpen beobachteten uns. Die eine war sehr zurückhaltend und misstrauisch, die andere sehr offen. Interessant war, dass die Hündinnen wohl alle Welpen stillten, egal ob es nun ihre oder die der anderen Mutter waren. Benjamin düste los und holte Wasser und Futter für alle. Währenddessen, suchte ich auf dem Müllplatz nach Schalen, wo man das Wasser und Futter hineinschütten konnte. Ein Welpe hatte sich schnell an mich gekettet und entschied sich wohl mit mir mitzukommen. Das zerbrach mir schon fast das Herz. Zum einen erinnerte es mich so sehr an unsere Hündin Molly, die auch aus Thailand stammt und ich vor 3 Jahren mitnahm. Zum anderen fühlte ich mich so schlecht, den Welpen nicht beschützen und mitnehmen zu können. Als wir die Welpenbande von ca. 8 Welpen plus zwei Müttern etwas gesättigt hatten, überlegten wir, was wir nun tun könnten. Ich wusste, dass es auf der Insel eine Tierärztin gab, nur hatte ich nicht ihre Nummer parat. So fuhren wir gebrochenen Herzens zurück ins Hotel um uns dort die nötige Auskunft zu holen. Wie sich herausstellte, wohnte die amerikanische Tierärztin Lisa,  nicht weit entfernt. So besuchten wir sie mitten im Dschungel. Eine Mülltonne mit der Aufschrift „Lisa“ lies uns wissen, hier sind wir richtig. Lisa und ihr Team war gerade am operieren, deshalb warteten wir geduldig auf sie. Währenddessen kamen zwei deutsche Punks, die bei Lisa für gewisse Zeit helfen wollten. Das ist scheinbar ziemlich beliebt, denn im Op stand auch ein junges Pärchen aus Deutschland, die einen Tag helfen wollten. Dabei brauch man nicht zwingend eine fachgestützte Ausbildung. Lisa reicht es als schon, wenn man die Tiere beruhigt und heben kann. Sie und ihre Tierarzthelferin sind auf jegliche Hilfe und Geld angewiesen! Den Link zu ihrer Homepage mit dem Spendenverweis findet ihr im Anschluss. Wir berichteten ihr über die Welpen und sie kontaktierte eine Schweizerin. Diese sagte mir am Telefon dass sie die Welpen kenne und sie gerade auch versorgt habe. Ich sollte Lisa allerdings Bilder von heute zeigen um abzuklären, ob die Welpen schon kastriert werden können. Lisa erzählte mir im Anschluss, dass es eine bekannte Stelle ist, wo Welpen abgeladen werden. Dort werden sie dann auch wieder eingesammelt, von Thais die einen Welpen wollen. Ganz schön hart in unseren Augen. So huschten mir ein zwei Tränen hinunter, weil ich es einfach so traurig fand, aber gleichzeitig erleichtert war, dass die Welpen wenigstens ein bisschen versorgt werden. Lisa wollte mich aufmuntern und zeigte uns daraufhin die kleine Klinik. So viele Katzen und Tiere und alle mit einer Geschichte, die ans Herz geht. Lisa war dabei ganz cool und sagte auch ehrlich, welches Tier es nicht schaffen würde. Ich denke so eine Abhärtung brauch man auch. Sie ist ja der Fachmann mit 18 Jahren Erfahrung auf der Insel. Happy Dogs Koh Chang, ist eine weitere Organisation die sich um die Straßenhunde auf der Insel kümmert. Insgesamt fanden wir Koh Chang eigentlich eher positiv im Bezug auf die Tiere. Die meisten sahen gepflegt aus und nicht so schlimm abgemagert oder von Parasiten befallen, wie zum Beispiel in Hua Hin. Zudem kastriert Lisa pro Jahr in etwa 600 Hunde und Katzen. Das dämmt das Problem auf die Jahre etwas ein. Hier erfahrt ihr mehr, wie ihr zum Beispiel mit wenig schon viel helfen könnt:

http://www.kohchanganimalproject.org/

http://happydogskohchang.com/

 

Da dies auch ein Herzensthema von mir ist und Tiere auch das Thema in meiner Bachelorthesis war, werde ich in naher Zukunft noch ein ganz eigenen Beitrag zum Tierschutz schreiben. Das würde hier nur den Rahmen sprengen!

 

Fazit

Koh Chang ist eine wunderschöne Insel, für alle Naturfreunde und Liebhaber des ursprünglichen Thailands. Der Weg nach Koh Chang ist zwar nicht so einfach wie nach Samui oder Phuket, aber 1000 Mal schöner! Wir sind auf dem Rückweg mit dem Flugzeug von Trat nach Bangkok geflogen und ich muss sagen, die 80€ sind ihr Geld wert! man ist innerhalb 40 Minuten in Bangkok und spart sich die lange Busfahrt.

 

Danke fürs lesen! Den nächsten Reisebeitrag gibt es dann im März über Florida und wo es uns sonst noch hinverschlägt. Bis dahin gibt es bestimmt aber noch andere Themen über die ich hier schreiben werde! Seit also gespannt!

Eure Annie

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