Roadtrip durch Florida

Hallo ihr lieben,

ich muss zugeben es ist schon eine ganze Weile her seit dem letzten Blogpost. Grund dafür waren einige Veränderungen, über die ich euch bald berichten werde. Themen hätte ich allerdings nur zu Genüge, über die ich in der nächsten Zeit gerne schreiben möchte! So, nun aber zurück zu unserer Florida Reise vom 01-13.03.2017. Nachdem wir 2016 durch unser Studium 11 Monate gar nicht verreist sind, hatten wir uns fest vorgenommen diesmal die Abstände zum nächsten Urlaub zu verkürzen. Und das tat wahnsinnig gut! 🙂 Wir entflohen dem närrischen Faschingstreiben hier in Deutschland und so ging es nach Florida bei angenehmen 25 Grad. Es stand viel auf unserer Liste: Harry Potter World, Miami, Shopping, leckere Mac & Cheese essen, Venice und und und… Es war nicht unsere erste USA-Reise. In 2015 machte Benjamin von seiner Hochschule einen Kurs in Washington D.C.. Dort besuchte ich ihn und wir reisten von Washington D.C. bis nach Savannah. Es war unheimlich vielseitig und richtig toll! Der Südstaatenflair hatte uns sehr gut gefallen, deshalb war ich auch schon ganz neugierig auf Florida.

In Orlando angekommen, ging die erste Stunde erst mal gar nichts. Bis wir erst zur Einreise kamen, dauerte es wirklich lange. Eine Begründung gab es nicht wirklich. Juckte aber auch keinen vom Bodenpersonal. Als wir diese Hürde geschafft hatten, konnten wir nach 3 Stunden endlich mit unserem Mietwagen (Anbieter: Dollar Tree) nach Kissimee fahren. Dort hatten wir vorab schon 3 Nächte gebucht. Kissimee ist ca. 40 Minuten vom Flughafen entfernt und unheimlich zentral, für Ausflüge nach Disneyworld oder zu den Universal Film Studios. Zudem gibt es dort reihenweise kleinere Outlet Stores von Nike, Converse und Tommy Hilfiger.

 

Universal Filmstudios in Orlando:

Am zweiten Tag ging es für uns nach Orlando. Ein rießiges Schild weißt auf die Universal Studios hin und es gibt allerlei Parkmöglichkeiten. Für die faulen gibt es nähere und teurere Parkplätze und für den Rest eben die normalen Parkplätze. Organisiert ist das ganze durch und durch. Keine ewige Parkplatzsuche! Man wird Reihe für Reihe eingewiesen. Ziemlich daneben fand ich allerdings, dass behinderte Menschen dort wohl nicht so erwünscht sind. Diese müssen trotz ihrer Behinderung die teuren Parkgebühren zahlen, wenn sie nicht so weit vom Parkplatz laufen können. Da sind wir in unserem Sozialstaat doch echt besser dran! Es ging erst mal ein langer Weg über Rolltreppen und Sicherheitskontrollen hin zum Eingang. Die Preise sind wirklich saftig, aber als Harry Potter Fans, nimmt man das dann auch einmal in Kauf. Da wir beide Harry Potter Welten (Universal Studios und Island of Adventures) sehen wollten, mussten wir den vollen Tagessatz zahlen. Wir marschierten durch diverse Welten, wie „Dr. Seuss – Cat in the hat“  vorbei an Sindbad und dann begrüßte uns Hogwarts mit Schneebedeckten Dächern in Hogsmead.

 

Es war alles so detailliert und liebevoll gestaltet, dass man sich wie in einem Harry Potter Film gefühlt hatte. Im Hintergrund schallte die Filmmusik und an jeder Ecke standen verkleidete Charaktere aus den Filmen. Es gab wirklich viel zu bestaunen! Ich selbst war als „Weasley“ in der traditionellen Griffindor Uniform verkleidet. Mit meinen roten Haaren, ging das gut auf und die Mitarbeiter sprachen einem doch auch glatt als Weasley an. Wir ließen erst einmal das kunterbunte treiben auf uns wirken und standen dann vor Olli Wanders Zauberladen an. Denn schließlich ist möchte man ja nicht als Muggel auffallen ;). Etwa 10-15 Personen werden in den Raum zu Olli Wander geführt. Dort zeigt „Olli Wander“ dann eine kleine Show, die stark an den ersten Teil der Harry Potter Triologie erinnert. Abschließend kommt man dann in einen Shop, wo man sich mit Zauberstäben aller Filmcharaktere und Uniformen ausstatten kann. Ich wählte den Zauberstab von Luna Lovegood. Ich fand ihre Rolle einfach sonderbar und toll!

 

Mit Zauberstab und der Karte des Rumtreibers ausgestattet, machten wir uns auf den Weg nach Hogwarts! Wer Angst vor Menschenmassen hat, sollte vielleicht die Harry Potter World meiden. Es ist ein großer Andrang im Vergleich zu den anderen Themenwelten von Universal. In Hogwarts befindet sich eine Fahrsimulation, die einem durch gewisse Teile der Filme schickt. Noch spektakulärer ist aber der Weg dort hin. Liebevoll sind sprechende Bilder zu finden, Dumbledores Eingang zu seinem Zimmer, das Klassenzimmer sowie auch Madame Pomfreys Gewächshaus. Es gibt also keine langeweile beim Warten. Wir hatten Glück und es ging sehr zügig, manchmal wäre ich sogar gerne länger stehen geblieben, da es so viel zu entdecken gab und immer wieder Filmsequenzen abgespielt wurden. Die Achterbahn-Simulation war wirklich klasse, große Spinnen, auf dem Besen Quiddich spielen, über den See auf einem Hyppogreif fliegen… Einfach ein Traum!

 

Danach ging es für uns weiter zum Hogwarts Express. Auch hierbei war es sehr leer und wir mussten nicht lange anstehen. Berieselt von der Filmmusik, wurde ich dann doch langsam aufgeregt. Den Hogwarts Express in live zu sehen und damit auch noch zu fahren… Wahnsinn! Ich denke mal, dass jedes Kind der 90er, welche mit den Büchern und Filmen aufgewachsen ist, immer davon geträumt hat. Und dieser Traum ging in Erfüllung. Der Hogwarts Express dampfte ein und die Türen öffneten sich. Man wurde zu 4 in ein Abteil gesetzt und die Türen schlossen sich. Am Fenster spielte sich eine Filmsequenz ab und so ging es nach London Kingscross Station und dann zu Fuß weiter in den tropfenden Kessel.

 

Süssigkeiten bei den Weasleys, ein Besuch in Gringotts Bank oder aber der Kauf eines passenden Zaubertieres? Es wird alles Originalgetreu geboten. Da kann man sich schon mal verlieren.

Ich könnte hier noch viel mehr berichten, aber das würde den Rahmen sprengen. Bei fragen könnt ihr mich natürlich auch gerne anschreiben oder einen Kommentar hinterlassen! Ich empfehle einen Tag in den Studios, außer ihr wollt wirklich jede Attraktion sehen. Wir sind eben nur wegen der Harry Potter World dort hin. Jurassic Park war leider eine pure Enttäuschung. Außerhalb von Orlando findet ihr noch zahlreiche Museen und Attraktionen. Es sollte also für jeden etwas dabei sein. Wir waren in einem alten Veteranen Museum mit Flugzeugen.

 

Ab ans Meer! Erster Stopp: Tampa!

Nun geht es weiter mit unserer Reise in Florida. Nach 3 Tagen in Kissimee, zog es uns ans Meer. Hotels buchten wir im folgenden immer erst kurz vorher. So blieben wir flexibel, falls es uns an einem Ort ganz besonders gefiel. Die Suche war nicht immer ganz so leicht, wie wir es von unserer USA Reise 2015 kannten. Grund dafür war natürlich die Hauptsaison. Dennoch hatten wir meistens Glück und fanden immer schöne Plätze! Der eigentliche Plan war nach Kissimee, in Westen nach St. Petersburg zu fahren. Dort war allerdings alles ausgebucht. So kamen wir nach Tampa und es gefiel uns ganz gut. Wir hatten ein Holiday Inn Express am Meer gebucht, es war wirklich schön. Man konnte Pelikane beim Fischen beobachten, Flugzeuge die gerade landeten und die Seele baumeln lassen. Mein ganz persönliches Highlight in Tampa war der Sprinkles Cupcake ATM und Laden. Vielleicht kennen einige diese Marke. Im Grunde ist es ein Café, dass Cupcakes und Eis verkauft. Jedoch ist alles Pink und am ATM (Geldautomat), bekommt man diese wie Geld gereicht. Als absolute Cupcake-Künstlerin und Pinkliebhaberin, ein Traum! Ich glaub ich hab so gestrahlt, dass die Leute sich echt fragten, was mit mir los ist *lach*! Naja, ich fand es toll! Sich bei der Auswahl auf 4 Stück zu konzentrieren war wirklich schwer. Lecker waren sie allesamt und ich hoffe, dass Sprinkles auch bald in Deutschland zu finden ist! Eine echte Marktlücke! Auf der Weiterreise nach Nokomis (bei Venice), machten wir noch einen Zwischenstopp in St. Petersburg und besuchten das Dalí Museum. Beeindruckende Architektur, und eine große Sammlung von Dalís Werken. Ich finde seine Kunst etwas verstörend und auch sehr provokant. Sehenswert jedoch allemal. Zudem fand gerade eine Ausstellung von Frida Kahlo statt. Die Kunst an sich fand ich persönlich nun nicht so herausragend, aber Frida Kahlos Lebensgeschichte allemal. Zumindest wäre sie in der heutigen Zeit mit ihrem Blumenkranz im Haar, absolut im Trend gelegen 😉 .

 

Nokomis & Venice: wunderschöne Sandlandschaften mit Südstaatenflair

Die nächsten 3 Tage verbrachten wir in einem richtigen „Aussteiger Motel“ in Nokomis. Das Nokomis Inn and Suites liegt an einer gut befahrenen Straße, wir bekamen davon nachts und am Pool nichts mit. Es wurde frisch renoviert und erinnert stark an Bob Marley und man könnte genauso gut an einem Aussteigerziel irgendwo in Costa Rica sein. In Nokomis gibt es genügend Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants um sich selbst gut zu versorgen. Wir ernährten uns meistens von frischem Obst und leckeren Salaten. Ganz amerikanisch wurde es dann bei „Anitas Sandcastle“. Ein ulkiger Hot Dog Laden am Strand von Venice. Man konnte sich seinen Hot Dog selbst frei belegen und er war köstlich! Nur zu empfehlen! Und wer hat schon die Chance, beim Essen noch Delfine zu beobachten?! Ein echter Geheimtipp für Touris! Ab halb 12 füllt sich der Imbiss und die Sitzgelegenheiten werden immer enger. In Venice direkt gibt es zahlreiche Möglichkeiten lecker Essen zu gehen. Viele Organische und Selbstproduzierte Produkte sind zu finden und laden zum verweilen ein. So waren wir während unseres Aufenthaltes nach einer Nacht in Miami, diesmal direkt in Venice gelandet. Dort können wir das „Island Organic“ unter anderem sehr empfehlen. Frische Shakes und frische Cookies und Brownies. Der Strand von Venice ist sehr lang und man findet sein Plätzchen. Das Wasser war allerdings noch etwas kalt, jedoch sehr klar und einladend. Vom Strand in die Innenstadt läuft man in etwa 15-20 Minuten. Regelmäßig fahren Shuttlebusse, die einem an die Hotspots bringen. An unserem letzten Abend, wollten wir einmal so richtig lecker und exklusiv Essen gehen. Da stießen wir auf das „Sharkys on the Pier“. Direkt am äußeren Ende von Venice, mit Strandlage und am Pier. In den USA, werden solche Restaurants auch gerne besucht, was mit einer enormen Wartezeit verbunden ist. Wir bekamen einen elektronischen Sitzplatzreservierer, der uns nach 70 Minuten aufrief. Für die Amis ganz normal. In Deutschland würde so ein Konzept wohl eher kaum laufen. Aber es lohnte sich! Den Sonnenuntergang mit Live-Musik ausklingen zu lassen war grandios! Ganz zu schweigen von meinem  Vegetarischen Burger! Köstlich! Statt Fleisch war ein Pilz so lecker eingelegt und gebraten, dass er absolut köstlich war! Für mich als Vegetarier ein Traum! Da sind uns die Amis wieder einmal ein Schritt voraus.

 

Everglades & Großstadtdschungel Miami

Wie erwähnt, splitteten wir unseren Nokomis / Venice Aufenthalt. Nach 3 Tagen Nokomis machten wir uns auf nach Miami für eine Nacht und fuhren dann zurück nach Venice. Der Weg nach Miami ging über die Everglades. Weiten von SUmpflandschaften und Einöden. Ab und an sah man noch Reste von Indianerkolonien, die sich ihre eigenen Dörfer in den Everglades geschafft hatten. Alligatoren, Vögel und Schildkröten sah man wirklich sehr oft. Gut geschützt von Zäunen, konnten diese auch nicht auf die Straßen. Wer gerne mehr erleben möchte, kann an verschiedenen Stellen mit den sogenannten Airboats durch die Sumpflandschaft schwimmen. Als die Sumpflandschaft langsam verschwand, tauchten wieder breitere Highways auf und Miamis Skyline war unschwer zu erkennen. Wir hatten Glück und fanden ein günstiges Hotel sehr nah am Strand. Zudem waren die Parkgebühren kostenlos, was ein seltener Luxus ist. Darauf also bei der Hotelsuche achten, wenn ihr auch mit dem Auto unterwegs seit. Das James Hotel ist ein ulkiges Sammelsorium von diversen Skulpturen. Wenn man das erste mal in die Lobby eintritt, hat man das Gefühl in einem Museum voller Kunstwerke zu stehen. Irgendwie erinnerte es mich auch stark an Dalí, verrückt und eigen. Die Zimmer waren ok, länger als zwei Nächte würden wir dort nicht verweilen wollen. Aber für einen Städtetrip völlig ausreichend. Frühstück ist übrigens in den meisten Motels/Hotels nicht inklusive. Da es aber genügend Starbucks und Obstläden gibt auch nicht wirklich ein Problem. Wir nehmen immer unsere Kühlbox aus Deutschland mit und können uns so vor Ort super versorgen. Nun aber ab zum Strand. Der Weg dort hin, führte an zahlreichen Sportläden und Bikini Shops vorbei. Eine super aktive Stadt, in der man zeigt was man hat. Dies bekommt man spätestens am Strand zu spüren. Überall wird Sport getrieben und Fotografen shooten irgendwelche Kollektionen. Das Treiben am Strand ist wirklich interessant. Das Wasser war allerdings durch Algen ziemlich verschmutzt und wenige gingen baden. Lifeguards thronten auf ihren Häuschen und passten auf, dass auch nichts passiert. Hinter dem Strand gab es zahlreiche Volleyballfelder und Zuschauer. Polizisten saßen auf ihren Quads und beobachteten das Treiben. In den frühen Abendstunden fuhren dann vermehrt Luxusautos mit Barbies und Kens vorbei. Sehen und gesehen werden 😉 … Wir ließen uns an einem der vielen Restaurants am Strand nieder und wurden mit einem übergroßen Cocktail überrascht. Das Kantina Restaurant war ein ziemlicher Hot Spot. Immer wieder kamen Menschen vorbei, die Fotos mit einer Schlange anboten oder Zigarren verkauften. Eine ganz andere Welt. Den Amis schien dies zu gefallen. Als Tierfreund fand ich es völlig daneben. Das Essen war dennoch lecker und trotz der Lage absolut bezahlbar. Nach einer Nacht machten wir uns wieder auf den Rückweg nach Venice und hielten an einem rießigen Outlet an. Prada, Nike, MK luden mit Schnäppchen ein und wir schlugen reichlich zu.

 

Cedar Key: eine versteckte Perle

Cedar Key hätten wir womöglich nie gefunden, wäre auch hierbei nicht in weiterer Umgebung so vieles ausgebucht gewesen. Cedar Key liegt auf einer Halbinsel und ist ein relativ verschlafenes Fischernest. Hurricane Hermione hatte 2016 viel zerstört, dennoch sieht es schon wieder hervorragend aus. Wir hatten ein bezauberndes Hotel, dass Stark an Astrid Lindgrens Pippi Langstrumpf erinnerte. Eine rosa Villa Kunterbunt mit schönen großen Bäumen und Einer Schaukel im Garten. Auch die Inneneinrichtung war sehr antik und geschmackvoll eingerichtet. Es fehlte wirklich kein Detail! Die Inhaberin, die übrigens deutsche Vorfahren hat, hatte die Villa vor ein paar Jahren gekauft und grundrenoviert, und dann die Zimmer wieder so eingerichtet wie es vor rund 100 Jahren üblich war. Ein leckeres Frühstück ist im Cedar Key Bed and Breakfast inbegriffen und sehr hübsch angerichtet. Bilder findet ihr im Anschluss. Das Hotel liegt nicht weit vom Dock und den Restaurants entfernt, zu Fuß oder mit dem ausleihbaren Golfcaddy ist alles in wenigen Minuten zu erreichen. Es ist eine sehr ruhige Insel, die dennoch nicht für Langeweile sorgt! Abends gibt es in den Restaurants auf dem Dock Live-Musik zum Feierabendbierchen und bei Klatsch und Tratsch lässt man den Abend mit Blick über das Meer ausklingen. Wir aßen im „83 West“ und es war empfehlenswert! Leckeres, frisches Essen und auch Vegetarier werden fündig und satt! Die Knoblauch Pommes waren super und auch der Veggie Burger super lecker! Eine Seltenheit und Spezialität waren auch die frittierten Essiggurken. Wirklich köstlich!

Die wohl Hundefreundlichste Stadt: Winterpark

An unserem letzten Tag besuchten wir Winterpark. Ein Geheimtipp von Benjamins Kollege. Winterpark verfügt über einen Bahnhof, an dem immer Mal wieder Fernreisezüge stoppten. Ein lautes dröhnen klang dann durch das kleine Städtchen. Auf mich machte Winterpark einen exklusiven und künstlerischen Eindruck. Viele Statuen und Kunstgalerien zierten die kleinen Straßen und an jedem Geschäft standen Hundenäpfe und Leckereien bereit. Kein Wunder also, dass man alle 2 Meter einen Vierbeinigen Freund traf. Für mich als Hundemami, wunderschön. Das hätte Molly sicherlich gefallen! Wer Winterpark vom Wasser aus sehen möchte, kann am Bootssteg touren buchen.

Nach 12 Tagen ging es für uns zurück nach Deutschland. Florida, du bist wunderschön und wir werden bestimmt einmal wieder kommen, wenn wir wieder genügend Flugmeilen bei Lufthansa gesammelt haben.

Bis dahin! Sonnige Grüße,

eure

Annie

 

 

 

 

 

Bangkok, wir sind wieder da!

 Bangkok, du Großstadtdschungel!

Wir entschieden uns auch dieses Jahr wieder mit Qatar Airways zu fliegen. Da diese einfach einen super Service bieten und sowohl Eco als auch Business Class Tickets zu top Preisen verkaufen, wenn man monatlich die Angebote vergleicht und schnell bucht. Und wir waren heilfroh darum, da die Lufthansa ja mal wieder streikte.

So leer habe ich den Frankfurter Flughafen auch noch nie gesehen. Auf den Flugtafeln war immer wieder groß und fett zu lesen: „annulliert“. Wir begaben uns nach Check-in und Sicherheitskontrolle also in die „Air Canada Lounge“, da QatarAirways  Mitglied bei One world ist und wir diese Lounge mitbenutzen konnten. Es gab leckere Snacks, Kuchen und ein kleines feines warmes Buffet und allerlei Säfte und alkoholische Getränke. Auf Wunsch kann man auch in der Lounge duschen. Ich dachte früher immer, dass die Business Class ein unnötiger Schnick Schnack ist. Mittlerweile seh ich es mit anderen Augen. Ist man zum Beispiel Mitglied und sammelt Meilen (bei Lufthansa Miles & More), so kann man diese in den nächsten Flug investieren. Unseren Florida Flug im März, haben wir beispielsweise nur über Meilen bezahlt. Meilen kann man wirklich überall sammeln. Mit der passenden Kreditkarte, Payback, Hotels, etc… Es lohnt sich also, sich mit dem zeitensiven Thema zu beschäftigen! So, das war nun der kleine Exkurs zum Thema Business Class Tickets.

Wir konnten durch die bequemen Sitze, die sich zu Betten umbauen lassen, super schlafen und kamen ausgeruht in Bangkok an.

Der nächste Schritt und Vorteil: Einreise durch den Zoll bzw. die Thailändische königliche Polizei. Mit einem Business Class Ticket kann man direkt durch die „fast lane“ gehen, und spart sich unnötig langes anstehen. Letztes Jahr sind wir für wenig Geld mit dem Airport Rail Link vom Flughafen (Suvarnabhumi) bis zur Endstation Phaya Thai gefahren. Da das Umsteigen mit 2 Koffern nicht ganz so einfach ist in den überfüllten Zügen, entschieden wir uns dieses Jahr ein Taxi direkt vom Airport zu nehmen. Dazu muss man ganz runter fahren zu „Public Taxi“. Dort stellt man sich an und zieht eine Nummer und geht dann zu dem besagten Taxi. Der Preis ist dabei scheinbar immer gleich. Das ist relativ unüblich für Thailand, denn eigentlich handelt man immer einen Preis aus.

Bangkok begrüßte uns sonnig, doch bald schlug es um und die Tropfen prasselten nur so gegen unsere Autoscheibe. Es war schön, die Gerüche und die bekannten Wege und Gebäude einfach so aufzusaugen. Da wusste ich, ich bin zurück. Es ist immer wieder ein komisches Gefühl, da ich so viel mit Thailand verbinde. Molly, unser Hund aus Chiang Mai, ist wohl die größte Verbindung. All die Orte wieder zu bereisen ohne sie, ist komisch und tut auch oft weh. Man hängt eben doch an seinem Vierbeiner. Ich glaube allerdings nicht, dass sie begeistert wäre, wieder in Thailand zu sein. Straßenhunde haben es hier nicht so schön, außer am Strand. Aber ich weiche ab ;)…

Unser Hotel fanden wir letztes Jahr schon klasse, deshalb hat es uns auch dieses Jahr wieder hier hin verschlagen. Das Hilton Millenium in Bangkok besticht einfach mit seiner traumhaften Lage abseits des Trubels, direkt am Chao Phraya River. Es bietet zudem eine super Schöne Rooftopbar zu der ich später noch kommen werde. Der Hauptgrund war allerdings ein anderer: das ultimative, super leckere Frühstücksbüffet! Von Sushi über französische Baguettes, bis hin zu leckeren Salaten… Einfach ein Traum. Gerade für mich als Flexitarier, der am liebsten Fleisch- und Fischfrei lebt. Das Sushi Buffet war wirklich nicht sicher vor mir: Karottensushi, Mangosushi, Gurkensushi, Rettich und und und… Jetzt bekomme ich wieder Hunger *zwinker*! Frühstück gab es von 6:00 am  bis 11 am. Also auch super für alle internationalen Gäste.

 

Sehenswürdigkeiten

Es ist gut, vor der Reise zu planen, was man alles sehen und erleben möchte. Manche Märkte gibt es nur an bestimmten Tagen ( wie z.B. Der JJ-Market ). Manche Märkte, wie z.B. den Blumenmarkt besucht man besser in den sehr frühen Morgenstunden. Die Preise sind dabei sehr günstig, aber haben trotzdem noch Potenzial zum handeln. Gerade als „Farang“ (z. dt. „Ausländer“) sollte man ein paar Brocken Thai beherrschen. Das kommt immer gut an und sie sind dann oftmals auch gewillt auf das Angebot einzugehen. Dabei immer schön höflich bleiben, denn Thais bewahren gerne ihr Gesicht. Wir hatten jedenfalls den halben Tag auf einem Markt verbracht um zu shoppen, leckeres Essen zu probieren und die neuesten Trends zu bestaunen. Die meisten Märkte sind sehr gut mit dem BTS Skytrain zu erreichen und ein Tagesticket kostet in etwa 3-4 € pro Person. Dafür kann man sich in ganz Bangkok frei bewegen.

 

Ayutthaya

Wir haben letztes Jahr die historische Stadt Ayutthaya besucht. Wunderschöne, verlassene Tempelanlagen die von Bäumen schon teilweise überwuchert sind, finden sich hier. Wir sind von der Mo Chit Station umgestiegen in einen Kleinbus, Tickets lagen damals bei 3-4€ pro Person. Fahrzeit beträgt je nach Verkehr 1-2 Stunden. Auf jeden Fall lohnenswert und absolut beeindruckend. Außerdem schön, Bangkok für ein paar Stunden zu entfliehen und in eine ganz andere Welt abzutauchen.

Wat Arun

Dieses Jahr haben wir den Wat Arun (Temple of Dawn) angeschaut. Dieser liegt vom Hilton auch nur 10 Minuten mit dem Tuk Tuk entfernt. Die Fahrt hat in etwa 100 Baht (2,80€) insgesamt gekostet, für 2 Personen. Der Tempel liegt direkt am Fluss und ist somit auch per Boot erreichbar. Der Eintritt im Tempel betrug 50 Baht (etwa 1,20€) pro Person. Und es lohnt sich! Zwar ist der Wat Arun nach 3 Jahren immer noch verhüllt (typisch Thai 😉 ) aber auch die umliegenden Gebäude sind wirklich schön anzusehen. Man sollte allerdings Respekt wahren und die Schultern sowie Knie bedecken. Tücher und Röcke bekommt man zwar auch vor Ort ausgeliehen, davon bin ich allerdings bei den Massen an Touristen und der Hitze kein Fan. Lieber selbst ein T-Shirt anziehen und einen knielangen Rock oder Hose. Auch die Schuhe sollten zum „klettern“ geeignet sein, denn die Stufen sind steil. Für das Betreten des Tempels zieht man diese jedoch davor aus.

 

Rooftopbars

Bangkok verfügt über eine Vielzahl von Rooftopbars mit atemberaubenden Aussichten. Dabei ist das Lebua durch Hangover wohl das bekannteste. Schon alleine bei den Preisen würde bei mir jedoch der Spaß aufhören. Zudem ist es meistens viel zu überfüllt. Ich kann hierbei das Hilton nur empfehlen. Diese hat auch einen atemberaubenden Ausblick und eine happy Hour von 5pm-7pm. Da lohnt es sich wirklich, gemeinsam den Sonnenuntergang zu genießen und ein paar hübsche Erinnerungen zu schießen.

 

Food-Guide

Essen findet man je nach Geschmack überall. Wir sind Freunde des ursprünglichen  Thailands und essen gerne an der Straße, an den Fahrbaren Motorrad-Ständen. Dort gibt es meist viel für wenig Geld! Neben dem Hilton ist zum Beispiel ein Einheimischer Markt, wo man für 1€ schon einen riesen Teller Phad Thai bekommt. Dort empfiehlt es sich Thai zu sprechen, da die wenigsten englisch verstehen. Gerade für mich als (Flexi-)Vegetarier essentiell. Denn ich mag kein Schwein auf meinem Teller haben. Lediglich Hühnchen ist noch ok. (Hühnchen heißt „Ghai“ auf Thai, Ich esse kein Fleisch heißt: „Chan (weibl. Form!) Mai Gin Nür“). Mit der Fähre für 4 Baht (10 Cent) erreicht man das gegenüberliegende Ufer, wo einem andere Köstlichkeiten erreichen. Favorit waren hierbei die frischen Pommes mit diversen Geschmacksrichtungen. Wir können Barbecue und Cheese Flavor empfehlen. Auch die Sathay Spieße (Hühnchen) sind super lecker und frisch vom Grill. Bilder findet ihr im Anhang! Den Stand gab es auch schon letztes Jahr, deshalb denke ich, er wird auch noch länger da sein!

 

Nach 3 Tagen Bangkok geht es für uns weiter in den Süden. Koh Chang, das ursprüngliche Thailand-Insel-Paradies!

Mehr dazu im nächsten Beitrag.
Bisous, mon chéries!

Annie 

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Bonjour!

Ich muss zugeben, ich habe lange mit mir gehadert einen Blog zu starten. Gedanken wie „Es gibt doch schon so viele Blogs“, „Interessiert das überhaupt jemanden?“ oder „Habe ich überhaupt Zeit dafür?“, schossen mir durch den Kopf. Da ich auf Instagram (Name: annies_fairytale_world) und Kleiderkreisel (Name: Annie-Spatz) immer mehr Anfragen und positives Feedback bekam, wurde mein Entschluss konkreter. Meine Freunde bekräftigten mich darin, denn auch ihnen gefielen die vielseitigen Bilder. Eine meiner besten Freundinnen meinte sogar „Ich würde aus 1000 Bildern deines erkennen.“. Dies spornte mich natürlich noch mehr an. Nun durch das Ende meines Studiums, fehlen mir auch ein wenig die vielen Schreibarbeiten. So what? Was habe ich eigentlich zu verlieren? Eben, nichts! Deshalb entstand: „La vie est belle – Annie.“ Jeder der ein wenig französisch spricht, weiß worum es geht: „Das Leben ist schön“. Und das ist das Motto meines Blogs. Es wird um alles Schöne im Leben gehen: Fashion, Reisen, Essen, Heirat, Tiere und viel mehr. Es wird also ein ganz „normaler“ Lifestyle Blog, mit der gewissen Annie-Note.

So nun die Frage wie startet man einen Blog? Gute Frage, ich habe ehrlich gesagt da kein genaues Konzept. Ich denke ich werde einfach bloggen, was mich momentan so interessiert. Die Texte werde ich dann auch mit hübschen Fotos untermauern. Denn ich fotografiere und kombiniere unheimlich gerne. Wer sich einen Eindruck hiervon verschaffen möchte, schaut einfach mal auf meiner Instagram-Seite vorbei. Es ist allerdings nicht mein erster Blog. Während meiner längeren Auslandsaufenthalte in Australien und Kenia, habe ich auch schon gebloggt um meine liebsten an meinen Abenteuern teilhaben zu lassen. Da meine Texte immer gut ankamen, werde ich es auch hier in diesem Stil weiterführen. Bei Outfitposts, werde ich euch natürlich sagen, woher ich die Teile habe. Bei Reisen stelle ich euch die einzelnen Locations und Ausflugsmöglichkeiten vor.

Seid also gespannt! Wenn ihr noch mehr über mich erfahren möchtet, geht auf die Seite „C´est moi“. Ihr seht, ich liebe die französische Sprache. Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Lesen! Eure Annie ❤️